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Heldeninfo
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| Episode: Der Trost von Fremden |
| OT: The Kindness of Strangers |
| Staffel 2 |
| US-Erstausstrahlung: 15.10.2007 |
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| Kurzzeithelden
| Während Angela Petrelli einen Mord gesteht, kommen sich West und Claire Bennet langsam näher. Maya und Alejandro begegnen Sylar und schließen sich seinem Weg zurück in die USA an. Molly Walker findet den Mann aus ihren Albträumen – und Matt Parkman begegnet einer Figur aus seiner Vergangenheit. | |
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| Langzeithelden
| Claire und West beginnen eine Beziehung miteinander, obwohl Claires Zieheltern ihr aus Sicherheitsgründen jeglichen Umgang mit Jungs verboten haben. Es sei zu gefährlich, sich auf persönlicher Ebene mit Fremden einzulassen, so die Bennets, weil Claire durch ein einziges unbedachtes Wort ihrer aller Tarnung auffliegen lassen könnte. Doch wann haben Teenager schon auf ihre Eltern gehört? Claire und West treffen sich heimlich, und nach und nach beginnt Claire, von ihrer Vergangenheit in Odessa, Texas, zu berichten. West versteht sie, hatte doch auch er stets damit zu kämpfen, sein Talent zu verbergen. Als Claire vom berühmten Hollywood-Schild springt, um ihre Unverwundbarkeit zu demonstrieren, fliegt West ihr nach und fängt sie auf. Um ihren Eltern einen Vorwand für die Zeit zu präsentieren, die sie mit West verbringt, behauptet Claire, sie habe wieder mit dem Cheerleading angefangen.
Nachdem seine Mutter den Mord an Kaito Nakamura gestanden hat, wird es für Nathan Petrelli Zeit, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Er schleicht sich zur Schule seiner Söhne, wird aber von einer Lehrerin weg gejagt, da er laut Scheidungsbestimmungen nicht dort sein darf. Im Gespräch mit Matt Parkman bekommt Nathan das Bild zu sehen, auf dem Kaito und seine Mutter Angela zu sehen sind und das der Mörder bei Kaitos Leiche zurückgelassen hatte. Es zeigt noch weitere Personen, unter anderem Matt Parkmans Vater. Parkman geht daraufhin zu Molly und bittet sie, nach seinem Vater zu suchen. Die beiden Männer haben sich nicht gesehen, seit Matt dreizehn war, und Matt will wissen, wass Maury Parkman mit der Mordserie zu tun hat. Molly weigert sich, nach Papa Parkman zu suchen und sagt, er sei der Mann aus ihren Alpträumen. Gegen Mohinders Willen sucht und findet sie ihn aber doch: in Philadelphia.
In Mexiko trampen Maya und Alejandro Richtung Norden, als plötzlich ein ohnmächtiger Mann im Staub der Straße liegt. Sie halten an und nehmen ihn mit – es ist Sylar, der sich ihnen als Gabriel Gray vorstellt. Maya erzählt, dass sie auf dem Weg in die Staaten seien um Dr. Suresh zu treffen. Und Sylar sagt, dass er ihn persönlich kenne und sie zu ihm bringen könne. Als sie eine Rast machen, bringt Sylar unbemerkt den Fahrer um, damit er mit den beiden Geschwistern alleine weiterreisen kann.
In Nana Dawsons Haus ist einiges los, seit Micah Sanders eingezogen ist. Der junge Damon nutzt jede Gelegenheit, um den gleichaltrigen Besucher zu ärgern. Um sich seine Freundschaft zu erkaufen, „repariert“ Micah den Dawsonschen Fernseher so, dass Damon plötzlich Pay-TV empfängt und das Wrestlingmatch sehen kann, dass er sehen wollte. Damons Mutter Monica ist davon gar nicht begeistert und schimpft den vermeintlichen Technik-Freak Micah aus. Als kurze Zeit später ihre Arbeitsstelle, ein Fast-Food-Restaurant, überfallen wird, erinnert sich Monica an die Kampfroutinen der Wrestler aus dem Fernsehen und kann sie mühelos imitieren und somit den Gangster überwältigen.
Zurück in Costa Verde trifft sich Mr. Bennet heimlich mit dem Haitianer und spricht darüber, weitere Gemälde von Isaac Mendez aufzukaufen. Der Haitianer sagt, dafür müssten sie nach Odessa reisen – und zwar nach dem in der Ukraine. | |
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| Review
| Man kann es nicht anders sagen: Die Szene, in der West die vom Hollywood-Sign stürzende Claire Bennet auffängt und mit ihr in den Armen über das nächtliche Lichtermeer von Los Angeles fliegt, erinnert an Margot Kidder und Christopher Reeve in „Superman“. Sicher nicht grundlos. Vermutlich beißen die Produzenten von „Smallville“ gerade in ihren Büroteppich, weil diese Reverenz ihnen nicht vorher eingefallen ist. Kitschig, aber schön gemacht.
Abgesehen davon verläuft die Folge ganz anständig. Sylar schließt sich den unheimlichen Geschwistern an – und dürfte daher bald wieder vorne mit dabei sein. Micah schleimt sich mit seinen Fähigkeiten beim Bully der Familie ein und Nathan findet endlich, endlich die Kraft, sich selbst am Riemen zu reißen und wieder auf die Beine zu kommen. Ähnliches kann man vielleicht auch von Tim Kring sagen, der diese Episode geschrieben hat. Ist es etwa Zufall, dass Hiro und seine öde Storyline im Japan der Vergangenheit in „The Kindness of Strangers“ nicht einmal erwähnt wird? Sind wir doch mal ehrlich: Allzu innovativ war diese zweite Staffel der Erfolgsserie bisher nicht. Tim Kring und seine Autoren haben uns neue Figuren präsentiert, statt mit den alteingesessenen und beliebten Helden kongenial weiterzuarbeiten, und langsam fragt man sich als Zuschauer schon, ob bei dieser Riesenmenge an Superhelden der Titel der Serie nicht falsch gewählt ist. Sind nicht vielmehr die Normalen die Ausnahme und somit eher erwähnenswert?
Okay, das war ein wenig zynisch. Aber es ist schon erstaunlich, mit welcher Frequenz immer mehr Übermenschen auftauchen. Maya, Alejandro, Kensei, Matts Vater … und mit Monica Dawson jetzt sogar eine Verwandte der Sanders. Die Welt ist ein Dorf. Fehlt nur noch, dass Mister Muggles, der Familienhund der Bennets, plötzlich gesteht, mit seinen Augen Blitze schleudern zu können.
| geschrieben von: Christian Humberg | | |
| Superfakten
| - Für die, die so etwas gerne immer mal wissen wollten: Der Wrestling-Move, den sich Monica aus dem Fernsehen abschaut, ist genauso echt, wie die gezeigten Wrestler. Es handelt sich um Rey Mysterio und Randy Orton. Mysterio, der mit bürgerlichem Namen übrigens Oscar Gutierrez heißt, „leiht“ Monica sein berühmtes Markenzeichen: den Move 619.
- Nach „.07%“ aus Staffel eins markiert diese Episode, übrigens geschrieben von Serienschöpfer Tim Kring persönlich, die Rückkehr von Adam Kane auf den Regiestuhl bei „Heroes“.
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| Heldensprech
| - Noah
: „Ich hatte ja keine Ahnung, dass dir das Cheerleading so viel bedeutet.“
Claire: „Ja, das hat mich selbst auch überrascht.“
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| Heldenorte
| Washington, D.C.; New Orleans, LA; Costa Verde, CA; Hollywood, CA; Philadelphia, PA; New York City, NY; irgendwo in Mexiko | |
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