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Heldeninfo
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| Episode: Wie man einen explodierenden Mann aufhält |
| OT: How to Stop an Exploding Man |
| Staffel 1 |
| US-Erstausstrahlung: 21.05.2007 |
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| Kurzzeithelden
| Am Kirby Plaza kommt es zur großen Konfrontation, die über das weitere Schicksal unserer Helden entscheidet. | |
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| Langzeithelden
| Niki und der verletzte D.L. sind noch immer in Lindermans Gebäude. Die Zeit rennt, denn sie wollen Micah finden und das Haus verlassen, bevor Lindermans Schergen ihnen auf die Spur kommen. Niki macht sich auf die Suche nach ihrem Sohn, muss aber zunächst an Candice vorbei, die als Jessica erscheint. Niki gelingt es, ihre Jessica-Kraft bewusst und gesteuert einzusetzen. So kann sie Candice erledigen und Micah retten.
Zur gleichen Zeit erkennt Matt Parkman Molly Walker als das Kind wieder, dass er damals am Ort des Verbrechens „erhörte“. Nun will Matt das Ortungsgerät Molly nicht mehr zerstören. Gemeinsam mit Mohinder und Bennet will er durch Molly den Aufenthaltsort von Sylar feststellen. Doch Sylar ist bereits in der Gegend. Es geht aufs Finale zu.
Molly zufolge ist Sylar in Isaacs Wohnung. Und richtig, dort kämpft er gerade gegen Hiro und Ando. Sylar greift Ando an, wodurch Hiro keine Möglichkeit zum Gegenschlag hat. Um Ando zu retten, teleportiert Hiro sie beide aus der Wohnung und nach Japan, zurück ins Büro. Hier trennen sich ihre Wege. Hiro erkennt nun, dass er keine Begleitung und kein Superschwert braucht, um ein Held zu sein. Allein kehrt er nach New York zurück, um Sylar ein Ende zu bereiten. Als Matt Parkman in Isaacs Wohnung eintrifft, um Sylar zu töten, ist auch der nicht mehr da. Eine von Isaacs Zeichnungen zeigt ihn aber am Kirby Plaza, im Kampf mit Peter Petrelli. Daraufhin ruft Matt Bennet an und sagt ihm, dass der „dunkle Mann“ komme und sie unbedingt fliehen müssten. Auf dem Weg aus dem Gebäude treffen Mohinder und Molly auf die Sanders-Familie.
Peter und Claire zögern derweil und sind unsicher, wie es enden soll. Peter weiß, dass er ohne seinen Bruder nicht gegen Sylar bestehen kann, doch Claire hat jegliches Vertrauen in Nathan verloren. Während Peter alleine zu Nathan geht, dort aber vergeblich für seine Sache argumentiert, fällt Claire in Angela Petrellis Hände. Sie wird zu Nathan gebracht, der ihr noch einmal versichert, dass die Zerstörung New Yorks zu ihrer aller Bestem sei und sie und Angela unbedingt die Stadt verlassen müssen. Claire sei nun bei ihrer Familie und alles werde gut. Claire antwortet jedoch, schon eine Familie zu haben, springt kurzerhand aus dem Fenster und flieht.
In einer Vision wird Peter Zeuge eines Gespräches zwischen seiner Mutter und Simones Vater. Letzterer vertritt die Ansicht, dass Peters Weg, die Liebe, zur Rettung der Welt weitaus besser geeignet sei als Angelas: die Angst.
Am Kirby Plaza, dem Platz vor Lindermans Gebäude, kommt es zum Showdown. Peter und Sylar stehen sich gegenüber, während sich auch die anderen Helden dort einfinden. Peter verliert die Kontrolle über seine Fähigkeiten und droht zu explodieren, worauhin Sylar erklärt, dass er Peter jetzt töten müsse, denn Peter sei der eigentliche Bösewicht dieses Stücks. Plötzlich teleportiert sich jedoch Hiro in die Szene und ersticht Sylar.
Peter hat nun keinerlei Selbstkontrolle mehr und droht zu explodieren. Claire steht schon mit gezückter Waffe bereit, als Nathan auftaucht und ihnen mitteilt, dass es doch noch einen anderen Weg gäbe. Peters Weg. Nathan lässt seinen Plan und seine prophezeihte politische Karriere für seinen Bruder fahren, umarmt den glühenden Peter und fliegt mit ihm in den Nachthimmel. Weit über den Häusern der Stadt detoniert die Bombe Peter Petrelli. New York kommt nicht zu schaden.
VorguckerDie Episode endet mit einer Szene aus „Volume 2“, der zweiten Staffel von „Heroes“. Hier ist sie.
Nachdem er aus New York teleportiert ist, findet sich Hiro Nakamura im Japan der Vergangenheit wieder, wo er in einen Kampf zwischen seinem Idol Kensei und einigen Gegnern gerät. Hiro ist in der Schusslinie und scheint geliefert, da verdunkelt sich der Himmel in einer Sonnenfinsternis. Fortsetzung folgt ... | |
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| Review
| Hmmm ... Stellt euch vor, es ist Silvester und das Feuerwerk fällt aus. Ist das schlimm? Geht es nicht eher um die Party als solche? Oder konkreter gefragt: Wollt ihr „Heroes“ aus einer Der-Weg-ist-das-Ziel-Perspektive betrachten, oder braucht ihr nach dieser atemberaubenden Staffel wirklich auch einen atemberaubenden, überraschenden und alles in Frage stellenden Showdown? Falls Letzteres euer Ding sein sollte, wird euch „How To Stop An Exploding Man“ enttäuschen.
Schlaue Menschen haben bereits mehrfach festgestellt, dass Superhelden auch Superschurken brauchen, um wirklich super zu wirken. Nach dieser Episode möchte man diese Regel um einen Passus erweitern: auch Superfinales sind nötig. Dringend nötig, sogar. Zugegeben, „Heroes“ beantwortet alle erwarteten Fragen und lässt sich genügend Hintertürchen für die nächste Staffel offen, doch fehlt der Überraschungseffekt, fehlt das Grandiose an diesem Staffelende. Der besondere Twist.
Man sieht die Folge, bei allem Respekt vor Tim Krings Leistung, eher als Checkliste an. Hiro besiegt Sylar? Check. Peter konfrontiert Sylar am Kirby Plaza? Check. Niki setzt sich gegen Jessica durch? Check. Claire findet zu ihrer wahren Familie, den Bennets, zurück? Check. Es ist alles da, was man erwartet hat, und es ist auch gut umgesetzt. Doch fehlt (die Zeit für?) das, was eine solche Geschichte verdient hätte: ein Ende, das dem Epos würdig ist. Wenn „Heroes“ bisher „Star Wars“ war, so ist sein Staffelfinale eine akzeptable Episode des klassischen „Kampfstern Galaktika“: Beide kochen mit denselben Zutaten, doch der eine auf Kino-, der andere auf TV-Niveau. Diese Episode denkt leider in zu kleinen Bahnen, um vollends zu überzeugen. | | |
| Superfakten
| - Die Sonnenfinsternis im Japan des 17. Jahrhunderts, die im Finale der Episode gezeigt wird, gab es wirklich. Laut astronomischen Unterlagen war sie aber keine totale Finsternis.
- Seltsam, aber wahr: Der Schlusskampf zwischen den Helden und Sylar weist mehrere Parallelen zum Film „Der Marathon-Mann“ von 1976 auf. Zum Beispiel wurde er am selben Ort gedreht und der Bösewicht heißt ähnlich (hier Sylar, dort Szell).
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| Heldensprech
| - Ando
: „Du darfst mir nicht das Gehirn rauben!“
Sylar: „Also bitte. Was soll ich denn mit deinem Hirn?“
- Sylar
: „Habe ich dich nicht schon einmal getötet?“
Peter: „Hielt nicht.“
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| Heldenorte
| | New York City, NY
Tokio, Japan
Japan | |
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| Gasthelden
| | > Sylar | | > Zachary Quinto | | |
Kaito Nakamura | | George Takei | | |
Molly Walker | | Adair Tishler | | |
Ando Masahashi | | > James Kyson Lee | | |
Candice Wilmer | | Missy Peregrym | | |
Charles Deveaux | | Richard Roundtree | | |
Angela Petrelli | | Cristine Rose | | |
Helden-Crew
| | Regie | | Allan Arkush | | |
Drehbuch | | Tim Kring | | |
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