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Heldeninfo
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| Episode: Genesis |
| OT: In His Own Image (Genesis) |
| Staffel 1 |
| US-Erstausstrahlung: 25.09.2006 |
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| Kurzzeithelden
| Der indische Genetiker Mohinder Suresh geht dem Mord an seinem Vater nach und entdeckt ein erstaunliches Geheimnis: Auf der ganzen Welt existieren Menschen, die über übermenschliche Fähigkeiten verfügen. Ein junger Krankenpfleger glaubt, fliegen zu können. Ein Cheerleader lernt, dass ihr Körper unwahrscheinlich schnell heilt. Und eine alleinerziehende Mutter, die nur mit Mühe das nötige Geld für sich und ihren kleinen Sohn zusammen bekommt, sieht jemanden im Spiegel, der nur äußerlich wie sie selbst erscheint. Ein junger Japaner kann die Zeit durch Willenskraft anhalten. Und in New York zeichnet ein drogensüchtiger Maler den Weltuntergang – die Zukunft. | |
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| Langzeithelden
| Während der New Yorker Krankenpfleger Peter Petrelli von Fliegen träumt, vertritt der indische Dozent Mohinder Suresh eine in der Genforschung durchaus kontroverse These: Der Mensch stellt nicht die Krone der Evolution dar. Plötzlich erfährt er vom Tod seines Vaters und verlässt seinen Unterricht. Suresh vermutet einen Mord, dem er auf eigene Faust nachgehen will. In der Wohnung des Toten stößt Suresh auf Forschungsakten, die auf eine genetische Mutation hinweisen, die im Hier und Jetzt stattfindet: Menschen mit außergewöhnlichen körperlichen Fähigkeiten, wie Superhelden aus den einschlägigen Comicserien. War sein Vater etwa einer evolutionären Entwicklung auf der Spur? Hat sie mit seinem Tod zu tun? Und wer ist der mysteriöse Sylar, aus den Akten seines Vaters?
In Las Vegas kümmert sich die Stripperin Niki Sanders derweil um das Einkommen für sich und ihren jungen Sohn Micah. Doch ein Schlägertrupp an der Haustür zwingt die beiden zur Flucht – sehr zum Leidwesen von huggerz69, Nikkis zahlendem Online-Kunden. Niki und Micah gelingt die Flucht, doch bleiben ihre Sorgen bestehen, denn Niki hat Schulden: Die Schule ihres Sohnes weigert sich, ihn ohne weitere finanzielle Zuwendungen zu unterrichten. Ein Gespräch mit einem Schulvertreter endet erfolglos – und Nikis Spiegelbild entwickelt plötzlich ein Eigenleben. Wieder zu Hause, lauern die Schäger ihr auf. Als Niki wieder zu sich kommt, scheint ihr Spiegelbild sich um die Jungs gekümmert zu haben…
Peter Petrelli versucht währenddessen, seinen Bruder, den ambitionierten Politiker Nathan, von seiner Fähigkeit zu überzeugen. Nathan fürchtet ums eigene Image und versucht, Peters Geschwätz vom Fliegen als Hirngespinst abzutun. Immerhin sei ihrer beider Mutter soeben wegen Ladendiebstahls festgenommen worden, da brauche er nicht noch mehr Schlagzeilen, die seinen Wahlkampf unterminieren. In Wahrheit weiß Nathan aber nur zu gut, wie sich das Fliegen anfühlt.
In Odessa unternimmt Cheerleader Claire einen Selbstversuch, ihr völlig geschockter Schulfreund Zach begleitet sie dabei mit der Videokamera: Denn Claire ist buchstäblich unzerstörbar. Sie springt von einem hohen Gerüst, steht danach wieder auf und renkt sich die gebrochenen Knochen und Gelenke einfach wieder ein. Zach ist sprachlos. Als sie später an einem brennenden Zug vorbei kommen, rennt Claire unbemerkt hinein und rettet einen Mann vor dem Flammentod. Sie selbst nimmt keinen Schaden. Als sie ihren Adoptiveltern beim Abendessen von der Tat berichten will, stößt sie auf Unverständnis.
In Japan entwickelt Hiro Nakamura die Fähigkeit, die Zeit anzuhalten. Mit ein wenig Konzentration teleportiert er sich zudem nach New York.
Dort befindet sich auch der Maler und Comiczeichner Isaac Mendez, der Visionen vom Untergang der Stadt auf Leinwand festhält. Mohinder Suresh trifft ebenfalls in New York, dem Ort, an dem sein Vater starb, ein. Und er scheint verfolgt zu werden. | |
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| Review
| Pilotfilme sind undankbare kleine Monster. Sie müssen die Atmosphäre, das Setting und die Figuren der Serie vorstellen, eine spannende und unterhaltsame Geschichte erzählen und mainstreamig genug sein, um eine große Zahl an Zuschauern an sich zu binden – denn ohne Zuschauer wird es keine Season-Order geben, wird das ausstrahlende Network also keine weiteren Folgen bestellen. Ein „guter“ Pilotfilm ist also ein Hybrid, eine Eier legende Wollmilchsau, die Quadratur des Kreises. Und hat nicht selten nur noch begrenzt Ähnlichkeit mit den folgenden Episoden.
„Heroes“ macht beinahe alles richtig. Die visuelle Sprache dieser Produktion zelebriert ihr Geektum von der ersten Einstellung an, und lässt es auch bis zum Staffelfinale nicht mehr los. Was einst als TV-Serie zum „X-Men“-Kinofranchise angedacht war, präsentiert sich hier als eigenständige – und mit Verlaub: deutlich coolere – Variation des Superheldenthemas. Wie weiland Alan Moore mit seinen „Watchmen“, präsentieren Tim Kring & Co. einen Meta-Comic. Eine Serie über das Phänomen Superheld, das in USA aufgrund der jahrzehntelangen Arbeit von Verlagen wie DC und Marvel eine feste Größe und selbst dem größten Comic-Hasser vertraut ist. Die Weichen für eine atemberaubende Season sind hiermit gestellt. Und in Sachen Quoten profitierte „Heroes“ bei der US-Erstausstrahlung auch von einer anderen Seriengröße: „Lost“ lieferte einen narrativ so unglaublich schwachen Staffelstart, dass es die Zuschauer in Scharen vergraulte. „Heroes“ stand mit offenen Armen daneben und hieß sie willkommen.
| geschrieben von: Christian Humberg | | |
| Superfakten
| - „Genesis“ war eigentlich ein 72minütiger Pilotfilm, der unter dem Titel „In His Own Image“ (Nach seinem Abbild) am 20. Juli 2006 auf der ComiCon 2006 in San Diego Premiere hatte. Der Film unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht vom später im Fernsehen gesendeten Produkt. So hatte Matt Parkman (Greg Grunberg) bereits hier einen ersten Auftritt: Er ging einem terroristischen Verbrechen nach, das mit dem brennenden Zug in Odessa, Claires Handlungsstrang, in Verbindung stehen sollte. Der Terrorismus-Plot wurde aber aus Gründen der politischen Lage wieder fallen gelassen, einige Elemente daraus sollten in Ted Spagues Geschichte Verwendung finden. Laut den Produzenten von „Heroes“ ist diese Ursprungsversion des Piloten nur das eine Mal gezeigt worden.
- In der Bar, die Hiro und Ando betreten, ist Karaoke-Session. Auf der Bühne stehen zwei Männer und singen „I Want It That Way“ von den Backstreet Boys. Ihr Auftritt und ihre Aufmachung sind dabei eine direkte Kopie von einem populären YouTube-Videos. Was wieder einmal beweist, welche Geeks die Autoren von „Heroes“ doch sind…
- Regisseur David Semel hat übrigens auch den Piloten der vorzüglichen Krimiserie „Life“ (2007 -) inszeniert und produziert.
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| Heldensprech
| - Hiro
: „Na gut, dann bleib halt hier. Sei wie alle anderen. Ich aber will kühn dorthin vorstoßen, wo noch nie ein Mensch gewesen ist.“
Ando: „Klar, du bist ja etwas besonderes. Du bist ‚Super-Hiro’!“
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| Heldenorte
| | Miami
Las Vegas
Chicago | |
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| Gasthelden
| | Angela Petrelli | | Cristine Rose | | |
Texas Tina | | Deirdre Quinn | | |
Lyle Bennet | | Randall Bentley | | |
Mrs. Bennet | | Ashley Crow | | |
Zach | | Thomas Dekker | | |
Horn-Rimmed Glasses | | > Jack Coleman | | |
Ando Masahashi | | > James Kyson Lee | | |
Principal | | John Prosky | | |
Boss at Yamagato | | Tohoru Masamune | | |
Fire Chief | | Greg Wrangler | | |
Super | | David Ury | | |
Big Guy | | Milos Milicevic | | |
Reporter | | Claudia Difolco | | |
Cabbie | | Max Amini | | |
Weasel | | Brian Tarantina | | |
Charles Deveaux | | Richard Roundtree | | |
Nirand | | Shishir Kurup | | |
Helden-Crew
| | Regie | | David Semel | | |
Drehbuch | | Tim Kring | | |
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